Recycling

Wir übernehmen Verantwortung in der Schweiz für eine bessere Zukunft. Erfahren Sie mehr zu unserem Rücknahmesystem.

Der Bausektor trägt rund ein Drittel zur weltweiten CO₂-Belastung bei. Vor allem durch den Verbrauch von Energie und Rohstoffen. Gleichzeitig liegt genau hier ein enormes Potenzial. Durch zirkuläre Baustoffe, energieeffiziente Lösungen und konkrete Massnahmen.

SOPREMA versteht Nachhaltigkeit als verbindliche Aufgabe. Ob durch die Rückführung und Verwertung von Materialien, den Einsatz zertifizierter Rohstoffe, den Ausbau erneuerbarer Energien oder der Förderung von E-Mobilität. Wir arbeiten systematisch daran, unsere Umweltwirkungen zu reduzieren und messbar zu verbessern.


Rücknahmen

SOPREMA verarbeitet weltweit jährlich rund 36'000 Tonnen EPS. Das entspricht bei einer Standarddicke von 120 mm ca. 10 Millionen Quadratmetern Dämmung.

Zudem recycelt SOPREMA jährlich über 1'000 Tonnen Dachabdichtungen – genug für 125'000 m² Flachdachaufbauten. Mit einem Rücknahmesystem wird diese Erfahrung nun auf den Schweizer Markt übertragen.

Durch die gezielte Rückführung geeigneter Materialien minimieren wir Abfälle, verringern den Einsatz von Primärrohstoffen und senken den CO₂-Fussabdruck unserer Produkte. Dabei steht für uns im Mittelpunkt, dass die zurückgeführten Materialien definierten Qualitätskriterien entsprechen, denn nur so lassen sich daraus dauerhaft leistungsfähige und hochwertige Bauprodukte herstellen.

Welche Materialien nehmen wir zurück?

Sie haben Interesse an einer Partnerschaft, möchten Recyclingmaterial zurückgeben oder haben ein Rückbauprojekt, bei welchem wir unterstützen können?

Kontaktieren Sie uns gerne. Wir prüfen gemeinsam die passenden Möglichkeiten.

Tom Walter Projektleiter RecyclingTom Walter Projektleiter Recycling

Haben Sie Fragen?

Tom Walter

Projektleiter Recycling

eco@soprema.ch

+41 79 720 48 89

Recycling bei SOPREMA

Innerhalb der SOPREMA Gruppe haben in den vergangenen Jahren diverse Entwicklungen zum Recycling stattgefunden. Bei uns ist es heute möglich, Bitumen- und TPO-Bahnen sowie XPS- und EPS zu recyceln und die daraus entstandenen Rohstoffe wieder in unseren Kreislauf zu führen. Entdecken Sie unsere verschiedenen Recycling-Anlagen.

SOPRALOOP

Die SOPREMA Gruppe hat im 2019 in Strasbourg das Recyclingwerk SOPRALOOP eingeweiht. In diesem Werk kommt ein weltweit einzigartiges Verfahren zum Einsatz, mit dem Verpackungsabfälle aus komplexem PET wieder aufbereitet und anschliessend erneut in der Industrie genutzt werden können. 

Die komplexen PET-Kunststoffewerden in einer Kombination von mechanischen und chemischen Prozessen zu Polyol recycelt. Dieses kann daraufhin als Rohstoff in der Industrie genutzt werden.

Xloop

Xloop ist ein patentiertes SOPREMA-Projekt, das 2019 im französischen SOPREMA-Werk in Val-de-Reuil gestartet wurde. Die Anlage mahlt und filtert Bitumenabfälle. Das daraus entstandene Material wird in bestimmte Bitumenabdichtungsbahnen und Bindemittel eingearbeitet und gelangt somit zurück in den Kreislauf. 

Im Jahr 2024 wurde Zloop, eine Recyclinganlage mit dem gleichen Prinzip, im belgischen Grobbendonk in Betrieb genommen.

XCRUSHER

Der XCRUSHER in Val-de-Reuil entstand aus einer Partnerschaft zwischen SOPREMA und dem Start-Up XCRUSHER. Im Verfahren werden Abfälle von bituminösen und synthetischen Membranen mithilfe einer Implusstromtechnolgie zersetzt und anschliessend recycelt. 

Recycling von EPS und XPS

Abfälle aus Polystyrol (u.a. Verpackung von Haushaltgeräten) werden in grossen Mengen zerkleinert und kompaktiert. Anschliessend gelangen Sie in eine unserer Recyclingwerke, in welchem das kompaktierte Material recycelt wird.

Die daraus hergestellten rGPPS-Kügelchen (General Purpose Polystyrol) werden dann in unseren Produktionsstätten zur Herstellung von XPS-Dämmplatten genutzt.

«Die Herausforderungen, die sich beim Neubau, beim Umbau oder bei der Renovierung ergeben, haben sich in den letzten Jahren stark verändert - sie sind vielschichtiger und komplexer geworden.

Umweltverträglichkeit, CO2-Emissionen, sparsamer Umgang mit Rohstoffen, Recyclingfähigkeit am Ende der Lebensdauer:  All diese Aspekte sind heute von wesentlicher Bedeutung und wir gehen sie an – ohne Umwege, mit Engagement und Beharrlichkeit.»

 

Christophe Feist, Geschäftsführer Soprema AG

Partnerschaften

Die Rücknahme und Wiederverwertung von Dämmstoffen ist ein wichtiger Bestandteil einer ressourcenschonenden Materialwirtschaft. In Zusammenarbeit mit Serbeco am Standort Satigny (GE) und mit Käppeli am Standort Sargans (SG) wurde die Möglichkeit geschaffen, EPS und XPS anzunehmen und vor Ort zu verdichten.

Die Kompaktierung erleichtert Transport und Logistik, reduziert Volumen und schafft die Voraussetzung für eine stoffliche Weiterverwertung. Ziel ist es, das verdichtete Material als Sekundärrohstoff aufzubereiten und gezielt wieder in die Herstellung neuer Dämmstoffprodukte einzubringen. Dabei verbleibt das gesammelte und verdichtete Material ausschliesslich im Produktkreislauf der SOPREMA.

Rue du Pré-Salomon 25

1242 Satigny

Langgrabenstrasse 20

7320 Sargans

Welche Materialen werden angenommen?

  • EPS weiss, EPS grau und XPS

    • (z. B. Schnittreste, Palettenware, Rückbaumaterial ab 2016)

  • EPS-Fischkisten und Verpackungs-EPS, ausgenommen Lebensmittelverpackungen

Eine sortenreine Rückgabe ist wichtig, um die Weiterverarbeitung in einen hochwertigen Rohstoff sicherzustellen.

HBCD-haltige Dämmstoffe sind von der Rückgabe ausgeschlossen.

Dämmstoffe mit dem Flammschutzmittel HBCD können nicht angenommen werden. Für Material aus dem Rückbau ist eine Rückgabe nur möglich, wenn nachgewiesen werden kann, dass es frei von HBCD ist.

Teil eines wachsenden Rücknahmekonzepts

Die Partnerschaften sind Teil einer fortlaufenden Entwicklung: Soprema arbeitet europaweit daran, dezentrale Rückgabemöglichkeiten mit klaren Abläufen und definierten Standards aufzubauen. Die Partnerschaft mit Käppeli und Serbeco ergänzen bestehende Rücknahmepunkte und bieten insbesondere für die Regionen St. Gallen und Genf eine praktikable Möglichkeit der sortenreinen Abgabe.

Mobilität

Passgenaue Lösungen: E-Mobilität für den innerbetrieblichen Verkehr, alternative Kraftstoffe für den Schwertransport

Reduktion fossiler Energieträger: Einsatz von erneuerbarem Strom, HVO und Biodiesel zur Minimierung von CO₂-Emissionen

Langfristige Strategie: Investitionen in eine zukunftsfähige Mobilitätslösung mit Käppeli und Riederer als starker Logistikpartner

Gemeinsam für eine effiziente Mobilität

Wir reduzieren systematisch unseren CO₂-Ausstoss und setzen gezielt auf zukunftsfähige Mobilitätslösungen. Dazu zählen die Integration von Elektromobilität und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien. Moderne Mobilität verlangt flexible Ansätze und starke Partnerschaften:

Mit konkreten Massnahmen fördern wir E-Mobilität im eigenen Betrieb und arbeiten eng mit unseren Logistikpartnern Georges Riederer Transporte AG und Käppeli Logistik AG zusammen. Käppeli Logistik AG ergänzt den Ansatz im Schwerlastverkehr durch alternative Antriebe wie HVO (Hydrotreated Vegetable Oil) und Biodiesel.

Elektromobilität bei Soprema AG

Um unsere CO₂-Emissionen systematisch zu reduzieren, setzen wir auf elektrische Firmenfahrzeuge. Das Aufladen erfolgt auf unserem Betriebsgelände in Spreitenbach betrieben mit 100 % Solarstrom aus unserer firmeneigenen Photovoltaikanlage. Elektrofahrzeuge sind dabei dreimal effizienter als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und verursachen über ihre gesamte Lebensdauer deutlich geringere Emissionen (EnergieSchweiz, n.d.)

 

Alternative Antriebe in der Logistik

Naturstrom für den Transport

Käppeli Logistik nutzt 100 % Naturstrom aus regionaler Wasserkraft. Eine 400 kW-Photovoltaikanlage deckt zusätzlich einen Grossteil des Eigenverbrauchs ab und wird durch Batteriespeicher ergänzt.

Biodiesel (oder FAME - Fettsäure-Methylester)

Käppeli Logistik setzt ausschließlich auf 100 Prozent Biodiesel (B100). Der Kraftstoff basiert auf pflanzlichen Ölen aus zertifizierter Herkunft und ermöglicht eine CO₂-Reduktion von bis zu 85 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel.

HVO (Hydrotreated Vegetable Oil)

Seit 2024 setzt Käppeli Logistik bei allen schweren LKW, die nicht mit Biodiesel oder Strom betrieben werden, auf den Kraftstoff HVO.

Dieser hochwertige, biobasierte Dieselkraftstoff basiert auf gebrauchtem Speiseöl, dessen nachhaltige Herkunft über ISCC (International Sustainability and Carvon Certification) zertifiziert ist. So wird ein Abfallstoff sinnvoll weiterverwendet. Im Vergleich zu fossilem Diesel lassen sich so die CO₂-Emissionen um bis zu 84 Prozent reduzieren.

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