Wer zuletzt kommt


Handwerklich beissen keine Hunde, handwerklich ist umgekehrt das Finish oft der krönende Abschluss. Nach Unglück (Brand) und erfolgreichem Wiederaufbau (2006-07) präsentiert sich die Rotoflex AG in Grenchen SO auch baulich als zukunftsorientiertes Unternehmen. Das schlichte Aufnahmegebäude der Firma (zweigeschossig grau vor der Jura- Kulisse) besticht optisch durch zwei Akzente, Warenlift und Entree: Zwei dunkel gehaltene, kantige bzw. gerundete Kuben ragen nicht nur leicht über die Baumasse, sondern tragen starkfarbige rote, blaue, gelbe Akzente – nicht zuletzt als Hinweis auf das hier hergestellte Qualitätsprodukt (Farben und Lacke für spezielle Druckverfahren). Den Effekt erzielen einheitlich pulverbeschichtete Aluminiumplatten, in ihrer Wirkung gesteigert durch gebogene Flächen.

Aber kein Ein-/Ausgang ohne Zugang. Letzterer führt als magentafarbener türbreiter Farbstreifen mit schwarzen Beilagen über die Böschung aufs Trottoir. So demonstrieren beide ein identisches Erscheinungsbild. Das schreibt sich nach einem Besuch vor Ort recht leicht. Die Realität des Zugangs – des jüngeren der beiden Teile – beruht indessen auf zum Hochbau völlig unterschiedlichen Grundlagen. Das sind waagerechte Ebenen und Böschungsstufen. Das sind intensive Begehung und flächige Bewitterung. Das sind Anstriche von Asphalt und Beton. Wie lässt sich trotzdem die fürs Konzept unerlässliche Einheit finden? Man rief Soprema Alsan: Gründliche Erfahrung und solides Wissen garantierten den Erfolg. Hinter ihm stehen die richtigen Ausgangsprodukte – Flüssigkunststoffe – und die richtige Umsetzungstechnologie.
Vor dem Erfolg stand jedoch die Herausforderung («machbar», «dauerhaftes » und «verlässliches» Ergebnis). Die von Soprema Alsan erarbeitete Lösung hier der Reihe nach:
• Vorphase: Auf die exakte Aufgabendefinition folgte die detaillierte Analyse bzw. der Laboruntersuch bei Soprema. Das Ergebnis bestand in der Produktbestimmung gepaart mit der Farbrezeptur. Eine Beratung vor Ort ebenso wie das Ansetzen von Mustern für die Abnahme durch die Baukommission bereitete die Realisierung vor Ort vor.


• Phase 1: Pflicht bzw. Vorbereitung des Untergrunds: Entfernung der Verunreinigungen bei den zementösen Untergründen (Betonstufen), Abtrag von ½ mm beim Gussasphalt mitsamt ölhaltigen Resten (Gehweg), jeweils durch Abschleifen.


• Phase 2: Kür bzw. Auftrag mit Farbidentität: Als 1. Lage die Grundierung von harzartiger Wirkung: der asphalthaltigen Untergründe mittels ALSAN RS 222, der saugenden Untergründe (Beton) mittels ALSAN RS 276. Als 2. Lage der Oberschichtauftrag mittels ALSAN RS 288, eine Versiegelung oder auch Finish, 2-lagig, die erste Lage fein eingestreut mit Naturquarz (leicht eingestreute Körnung 0,3-0,8 mm). Das Ergebnis ist eine natürlich wirkende und gleichzeitig vollumfänglich haltbare Ebene. Die Applikation erfolgte mit der Versiegelungsrolle. Indessen: Meisterleistungen fallen nicht vom Himmel: den Erfolg garantiert nur ein durch Soprema geschultes Personal!


• Phase 3: Höchste Punktezahl durch Zukunftsorientierung: ALSAN garantiert in seinen Produkten für Rutschfestigkeit und Untergrundhaftung, Witterungsbeständigkeit und Rissüberbrükkung, Trittsicherheit und nicht zuletzt Farbbeständigkeit (UVResistenz).
Der von Soprema «ausgerollte» Dauerteppich mag nur ein Detail sein. Aber er hat’s in sich. Dies liegt an der Magenta-Farbe mit den schwarzen Begleitstreifen und an seiner Wirkung auf die Kunden. Dies gilt aber ebenso für die Palette der hier angewandten Kenntnisse. Also: wer zuletzt kommt, den sieht man oft am deutlichsten. Soprema hat es verstanden.